SAMSTAG, 29. AUGUST 2026, 19.00 UHR

Bitte beachten Sie am Konzerttag die Informationen zum wetterabhängigen Konzertort!

Zwa Fiedeln, a Klampfn, a Maurerklavier – was Johann Schrammel und seine Zeitgenossen im Wien des 19. Jahrhunderts erfanden, ist längst mehr als ein Stil: Es ist eine Haltung. Das attensam quartett pflegt diese Haltung mit ebenso viel Respekt wie Neugier – stabil verortet am Platz der eigenen Herkunft, von dort aus auf Reisen in neue Welten. Die Alten Harben Tanz’ und die Neuen Wiener Töne, das Klassische und das Fremde – alles mischt sich gut. Man beginnt mit Schrammel und Strohmayer und bewegt sich dann in verschiedene Himmelsrichtungen: Fängt der Urwiener Klangkörper Schrammelquartett erst einmal an, sich hinauszuwagen in auch nicht-wienerische Gefilde, entstehen allerorten spannende, überraschende Begegnungen. Die Kluft zwischen E- und U-Musik – war sie jemals vorhanden in Wien? Beim attensam quartett jedenfalls nicht. Hier ist „ois ans“: Erdig, gebrochen und poetisch.

Werke von
Philipp Tröstl, Lukas Kruschnik, Johann Strauß, Friedrich Cerha, Josef Strauß, Dmitri Schostakowitsch, Christof Dienz, Alois Strohmayer, Richard Strauss, Johann Schrammel, Oskar Aichinger
u. a.

ATTENSAM QUARTETT

Aufgrund einer langwierigen Erkrankung kann Florian Hasenburger leider nicht bei Moment Musik 2026 musizieren. Er wird freundlicherweise von Anna Lindenbaum vertreten.

Annette Bik – Violine
Anna Lindenbaum – Violine
Ingrid Eder – Wiener Knöpferlharmonika
Michael Öttl – Kontragitarre

Die vier Musiker:innen des attensam quartett bewegen sich zwischen Zeitgenössischer und Alter Musik, sind international gefragte Solisten und Kammermusiker. Spannende und inspirierende Musik lässt sich nicht nur in einem einzigen Genre finden. Die vier verbindet ihre Neugier, die Liebe zur Vielfalt und vor allem ihre Freude an musikalischer Kommunikation, ohne die keine Art von Musik funktionieren kann. Im Laufe ihres mehr als 20jährigen Miteinander Musizierens führte ihr gern gewagter Blick über den Zaun zur Realisierung außergewöhnlicher Projekte mit ganz unterschiedlichen spannenden Menschen: mit Anne Bennent die Untersuchung außergewöhnlicher Speisen und Kochrezepte, mit Franz Schuh die Frage, ob der portugiesische Poet Fernando Pessoa nicht genauso gut in Wien zuhause sein könnte, mit Johannes Bamberger Schumanns Dichterliebe in einer Version für Schrammelquartett. Friedrich Cerha arrangierte für sie Ausschnitte aus seinen „Keintaten“ für Schrammelquartett. Diese CD sorgte national und international für begeisterte Kritiken.

MEHR ÜBER DAS ATTENSAM QUARTETT>>

SONNTAG, 16. AUGUST 2026
DACHSTEINKLANG
MARIE-THERES HÄRTEL UND DIE DACHSTEINBAND

MITTWOCH, 19. AUGUST 2026
ABSCHIED UND AUFBRUCH
KAINBERG QUARTETT & MIKAYEL BALYAN

FREITAG, 21. AUGUST 2026
AUGENBLICK UND EWIGKEIT
KAINBERG QUARTETT & MIKAYEL BALYAN